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NFL Week 4 · Rückblick · Sonntag, 4. Oktober 2026

HeimspielEagles empfingen die Rams im Lincoln Financial Field, Philadelphia

Rams

2-2 NFC West · Platz 3

QB Matthew Stafford · HC Sean McVay

Niederlage

24:20

TeamQ1Q2Q3Q4Ges.
LA3701424
PHI3170020

Endstand · Kickoff war 19:00 Uhr (13:00 Uhr ET)

Eagles

2-2 NFC East · Platz 2 (geteilt mit den Cowboys)

QB Jalen Hurts · HC Nick Sirianni

AuflösungQuoten laut Wettanbietern vor dem Spiel, Stand 02.10.

Spread✕ Eagles +3.5Eagles +3,5 (Stand Freitag), nicht gecovert (Niederlage mit 4)
TotalOver · 44 PunkteTotal 42,5, Over (44 Punkte)
Meine Prognose✓ Sieger · ✓ SpreadGetippt: Rams 27:17. Bilanz Ergebnis 3-1, Spread 1-3

Kickoff war

19:00 Uhr 13:00 Uhr ET · 04.10.2026

Zuschauer

69.879, ausverkauft Lincoln Financial Field

Spieldauer

3:13 Std

Wetter beim Kickoff

Regen, 17 °C (62 °F), Luftfeuchte 87 Prozent, Wind 14 km/h aus Nordost

Schiedsrichter

Craig Wrolstad
Strafen: 18, 157 Yards

Serie (Eagles-Sicht)

26-21-1 gesamt
17-11 im Linc
8-2 letzte 10 Spiele

Gezeigt von

NITRO und RTL+ · Free-TV, Esume und WernerSky Sport NFL · nur Konferenz und RedZoneNFL Game Pass · über DAZN
USA: FOX · Burkhardt, Brady, Andrews, Rinaldi

Rückblick Week 4: Eagles vs. Rams 20:24

Eagles verlieren 20:24 gegen die Rams: 20:10 zur Pause, danach kein Punkt und 0 von 12 auf Third Down. Alle Zahlen, Drive-Chart, Snap Counts und mein Take.

Von Fly Eagles Fly36 Min. LesezeitKI-gestützt recherchiert, redaktionell geprüft
RückblickWeek 4RamsSaison 2026Darius Cooper

Gute Nachricht für alle, die spontan nach London wollen: Die Flüge ab Philadelphia dürften diese Woche günstig sein. So viele Eagles, wie gerade verletzt zu Hause bleiben, ist im Teamflieger reichlich Platz. Und wer sich über dem Atlantik die Zeit vertreiben will, liest die Injury List vor. Bis man damit durch ist, steht man in Heathrow.

Galgenhumor. Mehr bleibt nach diesem Sonntag nicht übrig.

1:17 vor Schluss, 2. und Goal an der PHI 7, Regen im Linc. Kyren Williams läuft links außen. Ein Eagle ist sofort im Backfield, das wäre der Tackle for Loss gewesen. So beschrieb es Brandon Graham in der PHLY-Postgame-Show [1]. Williams reißt sich los. Er bricht durch den Tackle von Jeremiah Trotter Jr., läuft durch Michael Carter II und fällt in die Endzone [2]. 20:24.

Für mich ist dieser Spielzug das ganze Spiel im Kleinformat. Man kommt hin, man hat es in der Hand, und dann rutscht es durch.

0 von 12auf Third Down. Erstmals für die Eagles seit Beginn der Zählung 1991. Teams mit 0 von 12 oder schlechter stehen seitdem bei 2-24.
96,2 %Siegwahrscheinlichkeit der Eagles 8:17 vor Schluss, beim 3. und Goal an der LA 2 (nflverse). Danach kam kein Punkt mehr.
172 YardsTotal Offense, Tiefstwert der Ära Sirianni. Die Rams kamen auf 415.

Spielverlauf: Punkte, Plays und Ballbesitz pro Viertel

Beide Teams pro Viertel · Kennzahl antippen

Wer hat welches Viertel gewonnen?

EaglesRams

Gesamt: PHI 20 · LA 24

Quelle: nflverse Play-by-Play (Plays, Yards, EPA, Success Rate), ESPN (Punkte). Ballbesitz pro Viertel aus dem Play-by-Play berechnet und auf den offiziellen Gesamtwert normiert (Rohwert 31:55 zu offiziell 32:00). EPA: Expected Points Added, Summe aller Offense-Plays im Viertel.

Das zweite Viertel brachte 17 Punkte aus 59 Yards. Das sagt alles über die erste Halbzeit: Die Punkte kamen aus Takeaways und kurzen Feldern, nicht aus Drives. Dann das dritte Viertel, wieder ein Loch, zum vierten Mal in vier Spielen. 10 Plays, 19 Yards, Success Rate 10 Prozent, EPA minus 9,8.

Die Rams standen nach der Pause 16:34 Minuten auf dem Feld, die Eagles 13:00. Im vierten Viertel kamen die Rams auf 7,3 Yards pro Play. Das sah nach einer müden Defense aus. Cooper DeJean widerspricht allerdings (siehe Coverage und Pass Rush).

Drive-Chart: Jeder Ballbesitz im Überblick

27 Drives · Balken = Feldgewinn, Marker = Startposition

Alle Drives in Spielreihenfolge

Punkte pro DrivePHI 1,54
LA 2,00
Yards pro DrivePHI 13,2
LA 34,7
Three-and-outsPHI 5
LA 2
Start im SchnittPHI eigene 40
LA eigene 24
  • Q1 15:00Punt3 Plays · 4 Yds · 1:43 · EPA -2,3
  • Q1 13:17Interception3 Plays · 10 Yds · 1:29 · EPA -4,5
  • Q1 11:48Field Goal5 Plays · 17 Yds · 3:10 · EPA -1,6
  • Q1 08:38Field Goal12 Plays · 68 Yds · 6:30 · EPA +1,9
  • Q1 02:08Field Goal11 Plays · 39 Yds · 6:12 · EPA -1,6
  • Q2 10:56Punt3 Plays · 8 Yds · 2:20 · EPA -1,7
  • Q2 08:36Punt4 Plays · 8 Yds · 1:39 · EPA -1,2
  • Q2 06:57Punt3 Plays · 0 Yds · 0:31 · EPA -2,1
  • Q2 06:26Touchdown2 Plays · 17 Yds · 0:42 · EPA +2,3
  • Q2 05:44Touchdown9 Plays · 67 Yds · 3:49 · EPA +5,5
  • Q2 01:55Punt3 Plays · 5 Yds · 0:55 · EPA -1,6
  • Q2 01:00Interception2 Plays · 2 Yds · 0:42 · EPA -2,6
  • Q2 00:18Touchdown2 Plays · 10 Yds · 0:15 · EPA +4,9
  • Q2 00:03Ende Halbzeit0 Plays · 0 Yds · 0:03
  • Q3 15:00Punt5 Plays · 19 Yds · 1:47 · EPA -1,3
  • Q3 13:13Punt3 Plays · 5 Yds · 1:25 · EPA -2,4
  • Q3 11:48Missed FG9 Plays · 31 Yds · 4:33 · EPA -0,1
  • Q3 07:15Punt3 Plays · 5 Yds · 0:56 · EPA -2,4
  • Q3 06:19Punt6 Plays · 34 Yds · 3:12 · EPA -2,2
  • Q3 03:07Turnover on Downs4 Plays · 9 Yds · 2:08 · EPA -5,0
  • Q3 00:59Turnover on Downs4 Plays · 17 Yds · 1:48 · EPA -5,3
  • Q4 14:11Turnover on Downs11 Plays · 62 Yds · 6:45 · EPA -1,7
  • Q4 07:26Touchdown10 Plays · 85 Yds · 3:27 · EPA +7,2
  • Q4 03:59Punt3 Plays · 6 Yds · 1:04 · EPA -1,5
  • Q4 02:55Touchdown10 Plays · 75 Yds · 1:45 · EPA +6,3
  • Q4 01:10Turnover on Downs4 Plays · -15 Yds · 1:06 · EPA -3,0
  • Q4 00:04Spielende1 Plays · -1 Yds · 0:04

Kennzahlen ohne die Drives, die mit dem Ende einer Halbzeit endeten. Quelle: nflverse Play-by-Play, ESPN.

Die Eagles starteten im Schnitt fast 17 Yards weiter vorn als die Rams. Zwei Interceptions und die Special Teams haben ihnen das Feld verkürzt. Gereicht hat es trotzdem nicht.

Zwei Drives erzählen das Spiel. Drive 22: elf Plays, fast nur Läufe, bis an die LA 2, dann kein Punkt. Drive 23: Die Rams starten an der eigenen 2 und gehen durch bis zum Touchdown.

Schlüsselszenen: Die Plays, die das Spiel gedreht haben

Die Siegwahrscheinlichkeit der Eagles laut nflverse-Modell (ohne Wettquoten gerechnet): Höchstwert 96,2 Prozent, 8:17 vor Schluss, beim 3. und Goal an der LA 2. Danach kamen die Eagles nie wieder in die Endzone. Tiefpunkt 1,1 Prozent mit dem letzten Kneel. Die fünf Plays mit dem größten Ausschlag, der Reihe nach:

Siegwahrscheinlichkeit der Eagles im Spielverlauf · Modell nflverse

Tiefpunkt 1,1 % (4. Viertel, 00:04) · Höchstwert 96,2 % (4. Viertel, 08:17)

Q1Q2Q3Q4100 %50 %0 %1Jonathan Greenard setzt Matthew Stafford unter Druck, der Pass auf Konata Mumpfield geht zu weit. Andrew Mukuba fängt die erste Interception der Eagles in dieser Saison und trägt sie bis an die LA 28. Von 49,3 auf 64,7 Prozent.2Trotter blitzt, Stafford wirft trotzdem tief rechts auf Puka Nacua. Der hält den Ball gegen Riq Woolen fest, 28 Yards. Von 59,8 auf 47,8 Prozent.3Jalen Hurts findet Makai Lemon auf einer Crossing Route, 13 Yards. Am Ende des Drives trifft Jake Elliott aus 56 Yards. Von 50,2 auf 62,5 Prozent.4Michael Carter II verteidigt Nacua, der Ball springt Cooper DeJean in die Arme. Return über 25 Yards, Pass Interference gegen Trent McDuffie, dann Darius Coopers zweiter Touchdown zum 20:10. Von 59,8 auf 72,2 Prozent.5Williams durch zwei Tackles zum 20:24. Von 38,8 auf 22,6 Prozent.

Oben grün: Eagles im Vorteil. Unten schraffiert: Rams im Vorteil. Nummern sind die fünf Plays mit dem größten Ausschlag (antippen zeigt das Play), Liste darunter.

  1. Q1, 12:03, 1. und 5 an der LA 30. · Rams in Ballbesitz

    Jonathan Greenard setzt Matthew Stafford unter Druck, der Pass auf Konata Mumpfield geht zu weit. Andrew Mukuba fängt die erste Interception der Eagles in dieser Saison und trägt sie bis an die LA 28. Von 49,3 auf 64,7 Prozent.

    Siegwahrscheinlichkeit 49,3 % → 64,7 % · EPA +5,9

  2. Q1, 6:32, 3. und 3 an der LA 38. · Rams in Ballbesitz

    Trotter blitzt, Stafford wirft trotzdem tief rechts auf Puka Nacua. Der hält den Ball gegen Riq Woolen fest, 28 Yards. Von 59,8 auf 47,8 Prozent.

    Siegwahrscheinlichkeit 59,8 % → 47,8 % · EPA -2,8

  3. Q2, 14:53, 4. und 2 an der LA 47. · Eagles in Ballbesitz

    Jalen Hurts findet Makai Lemon auf einer Crossing Route, 13 Yards. Am Ende des Drives trifft Jake Elliott aus 56 Yards. Von 50,2 auf 62,5 Prozent.

    Siegwahrscheinlichkeit 50,2 % → 62,5 % · EPA +3,1

  4. Q2, 0:34, 1. und 10 an der LA 28. · Rams in Ballbesitz

    Michael Carter II verteidigt Nacua, der Ball springt Cooper DeJean in die Arme. Return über 25 Yards, Pass Interference gegen Trent McDuffie, dann Darius Coopers zweiter Touchdown zum 20:10. Von 59,8 auf 72,2 Prozent.

    Siegwahrscheinlichkeit 59,8 % → 72,2 % · EPA +2,5

  5. Q4, 1:17, 2. und Goal an der PHI 7. Meine Szene. · Rams in BallbesitzMeine Szene

    Williams durch zwei Tackles zum 20:24. Von 38,8 auf 22,6 Prozent.

    Siegwahrscheinlichkeit 38,8 % → 22,6 % · EPA -3,1

Scoring Plays

  • Q1 8:38Jake Elliott, Field Goal aus 29 Yards nach Mukubas Interception3:0
  • Q1 2:08Harrison Mevis, Field Goal aus 40 Yards3:3
  • Q2 10:56Jake Elliott, Field Goal aus 56 Yards6:3
  • Q2 5:44Darius Cooper, 18-Yard-Pass von Hurts, Catch über Quentin Lake13:3
  • Q2 1:55Puka Nacua, 2-Yard-Lauf13:10
  • Q2 0:03Darius Cooper, 10-Yard-Pass von Hurts nach DeJeans Interception20:10
  • Q4 3:59Kyren Williams, 1-Yard-Lauf am Ende des 98-Yard-Drives20:17
  • Q4 1:10Kyren Williams, 7-Yard-Lauf durch zwei Tackles20:24

Quelle: nflverse Play-by-Play, Win-Probability-Modell nflverse, Scoring Plays ESPN. Stand aus Eagles-Sicht.

Das Spiel aus meiner Sicht

Das Wichtigste für diese Mannschaft ist, dass sie weiß, wer sie ist.

Christian, Herausgeber

Mein Zeugnis · Schulnoten

Offense4Erste Halbzeit 2-, zweite Halbzeit 5-: vor der Pause 20 Punkte nach Takeaways und kurzen Feldern, danach sechs Drives ohne Punkt
Defense2Erste Halbzeit 1-, zweite Halbzeit 3-: zwei Interceptions, am Ende Drives über 98 und 75 Yards
Special Teams2Coveys Return zum ersten Touchdown, Elliott aus 56 Yards im Regen
Coaching4Kein Rezept gegen den Blitz, keine Anpassung nach der Pause

Vor der Pause 20:10, danach kein einziger Punkt

In der ersten Halbzeit machen die Eagles ein gutes Spiel. 20:10 zur Pause, ohne Smith, Goedert, und ab dem zweiten Drive ohne Barkley. Das war die Chance, dieses Spiel zu gewinnen. In der zweiten Halbzeit klappt gar nichts mehr: sechs Drives, kein Punkt. Es ist das zweite Spiel in Folge ohne einen Punkt nach der Pause [3]. In allen vier dritten Vierteln dieser Saison zusammen kamen die Eagles auf drei First Downs. Ligaweit ist das der schlechteste Wert [4].

Auf dem Team herumtreten will ich trotzdem nicht. Die Defense hat alles gegeben. Aber man kann sie nicht gefühlt eine halbe Stunde gegen die Rams auf dem Feld lassen und hoffen. Und die Rams waren nicht so stark wie angenommen. Stafford sagte selbst, sie hätten sich jede Möglichkeit gesucht, sich ins eigene Bein zu schießen (siehe Stimmen zum Spiel). Die Eagles waren an diesem Sonntag trotzdem schlechter.

Null von zwölf: eine Statistik, die nach Niederlage schreit

0 von 12 auf Third . Das hatten die Eagles noch nie, seit die Liga 1991 mit dem Zählen begann. Dazu kam 1 von 4 auf Fourth Down. 26 Teams kamen seitdem auf 0 von 12 oder schlechter, ihre Bilanz in diesen Spielen: 2-24. Und es lag nicht an langen Distanzen, fünf der zwölf Versuche waren 3. und 4 oder kürzer [5]. Die Franchise kennt solche Nachmittage: 0 von 8 gegen Pittsburgh 2004, 0 von 9 gegen die Giants 2020. Aber nie in dieser Größenordnung.

Eigentlich hätten die Eagles höher verlieren müssen als mit vier Punkten. Dass es knapp blieb, verdanken sie der Defense und den Special Teams.

Der Blitz, auf den die Eagles keine Antwort fanden

Was mich am meisten geärgert hat: Es war vorhersehbar. Die Rams blitzten auf 11 von 12 Third Downs, nur beim 3. und 17 ganz am Ende nicht. Daraus wurden sechs Pressures und ein . Die -Rate über das ganze Spiel lag bei 60,6 Prozent, der höchste Wert in drei Jahren unter Defensive Coordinator Chris Shula (Zangaro, siehe oben). Gegen den Blitz brachte Hurts 5 von 16 Pässen an [6].

Fran Duffy hat es im Film gezeigt. Auf 3. und lang spielen die Rams Dime, stellen Linebacker direkt an die Line und schicken Druck von überall, mal , mal mit drei tiefen Verteidigern. Die PHLY-Preview-Show hatte das schon am Donnerstag angesprochen. Das Prinzip war jedes Mal dasselbe, die Fehler in der Protection laut Duffy jedes Mal andere [7]. Genau das macht es so frustrierend.

Die Entlastung gehört dazu. Laut Jordan Mailata erfuhren die Spieler erst morgens im Stadion, dass Lane Johnson aus persönlichen Gründen fehlt. Rookie Markel Bell startete an Right Tackle [8]. Aber Hot Routes, Sight Adjustments und Screens gegen den Blitz sind kein Hexenwerk. Duffy sieht die Gründe für jede woanders. Mein Eindruck ist trotzdem: Wenn eine Defense elfmal dasselbe Prinzip bringt und du elfmal keine Antwort hast, liegt das zuerst am Gameplan. Erst danach an der Ausführung.

4. und Goal: richtige Entscheidung, falscher Spielzug

Der einzige gute Drive der zweiten Halbzeit lief fast nur über den Boden: Tank Bigsby, Will Shipley und ein Hurts- bis an die LA 2 [9]. Beim 3. und Goal gingen die Eagles erst mit drei Receivern in die , nahmen eine Auszeit und brachten dann die schwere Formation mit zusätzlichen Linemen (PHLY-Postgame-Show, siehe oben). Die Line schob die Rams nach hinten, Bigsby wäre laut Duffy hineinspaziert. Doch der ging schief (Duffy, siehe oben). Cam Jurgens zog dabei quer durch die Formation und kam Hurts in die Quere [10]. Beim 4. und Goal folgte ein Pass vom hinteren Fuß Richtung Cooper, unvollständig [11].

Mein erster Reflex war: Field Goal, nach diesem Nachmittag auf Third Down. Kempski sah es genauso. Dann rechnet man nach. Ein Touchdown macht drei Scores daraus, ein Field Goal lässt den Rams die Tür für zwei Touchdowns offen. Genau die haben sie gemacht (Berman, siehe oben). 23:24 statt 20:24. Klar, mit 13 Punkten Vorsprung wäre das Spiel vielleicht anders gelaufen. Wissen kann das keiner. Ich nehme meinen Reflex trotzdem zurück: Die Entscheidung war vertretbar, der Spielzug nicht. Brandon Graham sagte es in der PHLY-Show so: Dann lauf halt die Plays, die dich bis an die 2 gebracht haben [12].

Wofür steht diese Offense?

Das ist für mich das Wichtigste an dieser Mannschaft, vor allem an der Offense. Sind wir ein Passing-Team? Ein Running-Team? Ein Play-Action-Team? Mir fehlt die Grundlage. Sirianni sagte nach dem Spiel: "It's obvious that we're still trying to figure that out" [13].

Das Absurde: Im ganzen Training Camp ging es um Formationen unter Center und um Play-Action. Bei der Nutzung liegen die Eagles in beiden Kategorien jetzt in den Bottom 5 der Liga (EJ Smith, siehe oben). Mailata nannte nach dem Spiel den Kern: Die Line gewinnt zu wenige Down Blocks, genau die Blocks, auf denen das Outside-Zone-Run-Game aufbaut [14].

Die naheliegende Parallele ist 2024. Auch damals stand es nach vier Spielen 2-2. Die O-Line drängte auf mehr Runs, Sirianni rasierte sich den Kopf, am Ende stand LIX. Damals lagen die Eagles nach vier Spielen bei EPA pro Run auf Platz 5, heute auf Platz 24 (EJ Smith, siehe oben). Ob Sirianni und Sean Mannion die Offense jetzt um das Run Game herum neu bauen, kann von außen niemand seriös sagen. Was sich sagen lässt: Mit diesem Gemischtwarenladen wird es nicht besser.

Team-Stats im Vergleich

Rams gegen Eagles · volle Farbe = besserer Wert
415172Total Yards
106 (25 · 4,2)104 (27 · 3,9)Rushing Yards (Carries · pro Carry)
309 (32/51 · 5,9)68 (12/27 · 2,2)Passing Yards netto (Comp/Att · pro Attempt)
5,43,0Yards pro Play
7758Plays
2612First Downs
7 von 16 (44 %)0 von 12 (0 %)Third Down
1 von 21 von 4Fourth Down
3 von 52 von 4Red Zone (TD von Besuchen)
20Turnover
1 (8)4 (25)Sacks kassiert (Yards)
8 (100)10 (57)Strafen (Yards)
32:0028:00Ballbesitz
+0,01-0,28EPA pro Play
49 %33 %Success Rate
42Explosive Plays (Run 10+, Pass 20+)
76,359,6Startfeldposition (Yards bis zur Endzone)
2,001,54Punkte pro Drive

Quelle: ESPN (Box Score), nflverse (EPA, Success Rate, Explosive Plays, Feldposition). Ballbesitz und Plays ohne Wertung.

Zwei Zeilen erklären das Ergebnis: 0 von 12 auf Third Down und 12 First Downs gegen 26. Eine Zeile spricht dagegen: Die Eagles hatten zwei Takeaways, keinen und die bessere Feldposition. Mit dieser Ausgangslage hätte ich auf einen Sieg gewettet. Die 172 Yards sind der Tiefstwert der Ära Sirianni, dazu kommen 68 Net Passing Yards [15]. Weniger Yards hatten die Eagles zuletzt 2014 (Berman, siehe oben).

Quarterbacks im Vergleich

Matthew Stafford

QB · Rams

32/51317 Yds · 0 TD · 2 INT · 63 %

Jalen Hurts

QB · Eagles

12/2793 Yds · 2 TD · 0 INT · 44 %

63,978,2Passer Ratingi
55,233,7QBR (ESPN)i
+0,03-0,21EPA pro Dropbacki
-2,5-18,5CPOEi
8,98,0aDOTi
6,23,4Yards pro Attempt
2 %12 %Sack-Rate
1118Rushing Yards (ohne Kneels)

Quelle: ESPN, nflverse. Time to Throw, Adjusted Completion, Big-Time Throws, Turnover-Worthy Plays, aDOT und Pressure-Rate aus dem PFF Game Recap (frei, vorläufig).

Hurts' Passer Rating von 78,2 täuscht. Die zwei Touchdowns kamen nach einem Return und einer Interception, aus 18 und 10 Yards. Ehrlicher ist die CPOE: Hurts brachte 18,5 Prozentpunkte weniger Pässe an, als das Modell erwartet. Zum ersten Mal blieb er in einem Spiel, das er begonnen und beendet hat, unter 100 Passing Yards (Berman, siehe oben). Seine QBR fiel von 79,7 in Nashville über 41,2 in Chicago auf 33,7. Stafford warf zwei Interceptions und kam trotzdem auf 317 Yards. Auf den letzten beiden Drives brachte er 12 von 15 Pässen an [16].

Pass Rush und Pressure

Was der Quarterback erlebt hat

Sacks aus dem Play-by-Play

Teilwerte

Jalen Hurts: 4 Sacks, 7 QB Hits. Matthew Stafford: 1 Sacks, 5 QB Hits. Pressures pro Spieler zeigt diese Box, sobald eine belegbare Quelle vorliegt.

Byron Young war der Mann des Rams-Pass-Rush. Beim Sack auf 3. und 13 im zweiten Viertel kam Markel Bell laut Fran Duffy zu spät aus seiner Stellung, beim ersten Sack im letzten Drive lag der Fehler laut Duffy innen bei einem Stunt [17]. Der zweite Sack im letzten Drive war ein Strip Sack, den Bell immerhin selbst sicherte [18]. Auf der anderen Seite: fünf QB Hits in 54 Dropbacks. Jonathan Greenard kam vor seiner Verletzung auf drei Pressures in 16 Pass Rushes, eine davon führte zu Mukubas Interception [19]. Nach seinem Ausfall im dritten Viertel kamen die Rams im vierten auf 7,3 Yards pro Play.

Eagles Offense: Formationen und Spielzugtypen

Anteile mit Ertrag · Formationen und Spielzugtypen

Womit die Offense gespielt hat und was es gebracht hat

Pass vs. RunDropbacks 32Runs 27EPA Pass -0,21 · Run -0,42
Shotgun vs. Under CenterShotgun 45Under Center 16EPA Shotgun -0,21 · Under Center -0,48
Huddle vs. No-HuddleHuddle 56No-Huddle 35 % ohne Huddle
Laufrichtunglinks 6Mitte 10rechts 10Yards pro Carry 5,5 · 3,6 · 2,1
Passtiefekurz 19mittel 6tief 2Comp 9/19 · 3/6 · 0/2, Yards 52 · 41 · 0
Passrichtunglinks 9Mitte 7rechts 11
Early-Down Pass Rate38 %First und Second Down, erstes und drittes Viertel
Tush Push1 Versuche · 0 ErfolgeHeuristik aus dem Play-by-Play

Eagles-Offense, 59 Plays ohne Kneels. Quelle: nflverse Play-by-Play. Passtiefe: kurz unter 10 Air Yards, mittel 10 bis 19, tief ab 20. Play-Action, RPO, Personnel und Motion erscheinen nur mit Quelle.

Unter Center liefen 16 Snaps, mit minus 0,48 EPA pro Play der schwächste Wert im Spiel. Gerade das war im Camp der Plan. Fran Duffy sieht die größte Schwäche woanders: Die reinen Dropback-Konzepte ohne Play-Action seien das Schwächste, was die Offense in vier Spielen gezeigt hat. Beim letzten Drive liefen drei Receiver isolierte Curl Routes gegen Mann-Deckung, Hurts fand keinen freien Mann und kassierte den Sack [20].

Nach links liefen die Eagles für 5,5 Yards pro Carry, nach rechts für 2,1. Der einzige Tush Push kam beim 4. und 1 an der eigenen 38 im dritten Viertel, mit Willie Lampkin als Schieber, und kam nicht annähernd durch (Wulf, siehe oben). Tiefe Pässe: zwei Versuche, kein Catch.

Eagles Defense: Coverage und Pass Rush

Rams-Defense gegen Eagles-Defense · was messbar ist
60.6 %folgtBlitz-Rate
folgtfolgtPressure-Rate erzeugt
folgtfolgtPressures erzeugt
41Sacks
78,263,9Passer Rating erlaubt
24Explosive Plays erlaubt
folgtfolgtRun Stops
folgtfolgtMissed Tackles
0 von 127 von 16Third Down erlaubt
2 von 43 von 5Red Zone erlaubt

Quelle Kennzahlen: nflverse, ESPN, PFF Game Recap (Pressures, Run Stops, Missed Tackles). Coverage-Typen (Cover 1, 2, 3, Quarters, Man gegen Zone) erscheinen nur mit Quelle (Next Gen Stats, ESPN Analytics, Film-Review). Für dieses Spiel liegt keine vor.

Wer wurde angeworfen · Coverage pro Verteidiger

Targets, Completions, Yards und Passer Rating gegen jeden Verteidiger

Eagles-Defense

Keine Daten.

Rams-Defense

Keine Daten.

Targets, Completions und Yards, die dem Verteidiger in Coverage zugeordnet wurden, RTG: Passer Rating gegen ihn. Quelle: PFF Game Recap (frei, vorläufig).

Beobachtung, keine Statistik

Laut Cooper DeJean entschieden verpasste Tackles bei Checkdowns und ein paar Coverage-Fehler die letzten zwei Drives, nicht Müdigkeit.

EJ Smith, PHLY-Postgame-Show

Beobachtung, keine Statistik

Beim Siegtouchdown hatten Trotter, Jalyx Hunt und Michael Carter II jeder die Chance auf den Tackle.

Kevin Kinkead, Crossing Broad

Beobachtung, keine Statistik

Trotter blitzt beim 3. und 3 im ersten Viertel, Stafford trifft trotzdem Nacua für 28 Yards.

philadelphiaeagles.com

Drei Viertel lang hielt die Defense das Spiel: die ersten zwei Takeaways der Saison, Stafford am Ende bei einem Passer Rating von 63,9, trotz der zwei Touchdown-Drives. Was danach schiefging, lässt sich nur beschreiben, nicht in Prozent messen. Cooper DeJean sagte, nicht die Müdigkeit habe die letzten zwei Drives entschieden, sondern verpasste Tackles bei Checkdowns und ein paar Coverage-Fehler [21]. Kyren Williams kam auf 10 Catches für 67 Yards bei einer durchschnittlichen Wurftiefe von 3,5 Yards, also fast nur Checkdowns.

Ohne Quinyon Mitchell, der im ersten Drive nach der Pause raus musste, spielte Jonathan Jones 48 Snaps. Seine Unnecessary Roughness an der Seitenlinie brachte die Rams im 98-Yard-Drive bis an die PHI 13. Die Defense stand 84 Snaps auf dem Feld, die Rams-Defense 61.

Strafen: Wer, was, wann

Eagles · 10 Strafen · 57 Yards

Defensive Offside ×1Offensive Holding ×1False Start ×1Illegal Formation ×1Player Out of Bounds on Kick ×1Illegal Contact ×1Unnecessary Roughness ×1Defensive Too Many Men on Field ×1Delay of Game ×1Defensive Pass Interference ×1

  • Q1 12:09J.GreenardDefensive Offside5 Ydsangenommen
  • Q2 12:56J.MundtOffensive Holding10 Ydsangenommen
  • Q2 07:15C.JurgensFalse Start5 Ydsangenommen
  • Q2 01:31M.BellIllegal Formation5 Ydsangenommen
  • Q2 01:17K.RingoPlayer Out of Bounds on Kick5 Ydsangenommen
  • Q2 00:42Q.MitchellIllegal Contact5 Ydsangenommen
  • Q4 05:20J.JonesUnnecessary Roughness13 Ydsangenommen
  • Q4 04:06TeamDefensive Too Many Men on Field0 Ydsangenommen
  • Q4 03:07TeamDelay of Game5 Ydsangenommen
  • Q4 02:55T.WoolenDefensive Pass Interference4 Ydsangenommen

davon Pre-Snap: 5 · nach dem Snap: 5

Rams · 8 Strafen · 100 Yards

Offensive Holding ×2Unnecessary Roughness ×1Defensive Pass Interference ×1Unsportsmanlike Conduct ×1Offensive Pass Interference ×1Illegal Blindside Block ×1Kickoff Out of Bounds ×1

  • Q1 03:14D.AllenOffensive Holding10 Ydsangenommen
  • Q2 08:36N.LandmanUnnecessary Roughness15 Ydsangenommen
  • Q2 00:14T.McDuffieDefensive Pass Interference25 Ydsangenommen
  • Q3 06:32J.WhittingtonOffensive Holding10 Ydsangenommen
  • Q3 05:01TeamUnsportsmanlike Conduct15 Ydsangenommen
  • Q3 03:59P.NacuaOffensive Pass Interference10 Ydsangenommen
  • Q3 00:33P.NacuaIllegal Blindside Block15 Ydsangenommen
  • Q4 03:59H.MevisKickoff Out of Bounds0 Ydsangenommen

davon Pre-Snap: 0 · nach dem Snap: 8

Gelbe Chips sind Pre-Snap-Strafen (Disziplin), graue Strafen nach dem Snap. Deutsche Kurzerklärung als Tooltip auf dem Begriff. Quelle: nflverse Play-by-Play.

Die Rams haben sich mit Strafen fast selbst geschlagen. 15 Yards kostete sie ein Coach, der an der Seitenlinie den Schiedsrichter anrempelte [22]. Dazu kamen zwei Flaggen gegen Nacua im dritten Viertel. McDuffies Pass Interference vor der Pause brachte die Eagles an die LA 10 und damit zum 20:10. Die teuersten Eagles-Strafen kamen im vierten Viertel. Jones' Unnecessary Roughness rettete den 98-Yard-Drive: Williams war beim 3. und 10 einen Yard zu kurz, die Strafe brachte das an der PHI 13. Woolens Pass Interference schenkte den Rams zum Start des letzten Drives vier Yards. Dazwischen lag das Delay of Game beim 4. und 4, ein Versuch, die Rams ins Abseits zu locken. Darauf fallen die Rams nie herein, hieß es in der PHLY-Postgame-Show (siehe oben).

Snap Counts: Wer wie viel gespielt hat

Snaps und Anteil · Tabs antippen

Wer wie viel gespielt hat

100 Prozent (61 Snaps): Markel Bell, Drew Kendall, Tyler Steen, Jordan Mailata, Jalen Hurts, Cam Jurgens

  • Dontayvion Wicks WR56 (92 %)
  • Darius Cooper WR55 (90 %)
  • Johnny Mundt TE49 (80 %)
  • Makai Lemon WR45 (74 %)
  • Will Shipley RB29 (48 %)
  • Tank Bigsby RB29 (48 %)
  • Zach Ertz TE13 (21 %)
  • E.J. Jenkins TE12 (20 %)
  • Elijah Moore WR10 (16 %)
  • Saquon Barkley RB4 (7 %)
  • Willie Lampkin C2 (3 %)
  • Micah Morris G1 (2 %)

Quelle: PFF Game Recap, Stand 2026-10-05. Anteil bezogen auf alle Offense- beziehungsweise Defense-Snaps des Teams. Eagles-Werte ohne Special Teams.

Rams, die auffälligen Werte: Matthew Stafford und die komplette Offensive Line spielten 84 von 84 Snaps. Kyren Williams kam auf 70, Puka Nacua im ersten Spiel nach zwei Wochen Pause auf 76. In der Defense stand Byron Young 54 von 61 Snaps auf dem Feld. (Quelle: Pro Football Reference über nflverse.)

Darius Cooper kam auf 55 Snaps, in Chicago waren es fünf. Ohne Smith ist er zum Starter geworden, und er hat beide Touchdowns gefangen. Markel Bell spielte bei seinem ersten Start alle 61 Snaps, ohne Vorbereitung auf die Rolle. Barkley stand vier Snaps auf dem Feld. Mitchell (36) und Greenard (19) brechen nach ihren Verletzungen ab, Jonathan Jones und Arnold Ebiketie füllten die Lücken.

Spieler-Stats: Passing, Rushing, Receiving, Defense

Passing
SpielerComp/AttYardsTDINTRatingSacks
Jalen Hurts12/27932078,24-25
Matthew Stafford32/513170263,91-8

YAC: Yards nach dem Catch. aDOT: durchschnittliche Wurftiefe pro Target. TFL: Tackles for Loss. Quelle: ESPN Box Score, nflverse (Targets, YAC, aDOT), PFF (Yards nach Kontakt).

Spieler des Spiels

Darius Cooper, WR. Beide Eagles-Touchdowns gehen auf sein Konto, und der erste war der Catch des Spiels. Hurts rollt nach rechts, Quentin Lake steht schon unter dem Ball, und Cooper holt ihn sich über ihn hinweg aus der Luft. Er selbst sagte danach: "I just seen the ball floating in the air, just kind of like Tennessee, floating in the air in slow motion" [23]. Der zweite kam neun Sekunden vor der Pause, frei in der Mitte der Endzone. 7 Targets, 3 Catches, 33 Yards, 2 Touchdowns, 55 Snaps. Eine Woche vorher waren es fünf. Ohne DeVonta Smith ist er der Receiver, den die Eagles in der suchen.

Darius Cooper

WR · Eagles

Beide Eagles-Touchdowns, der erste mit einem Catch über Quentin Lake.

Touchdowns 2Catches / Targets 3 / 7Snaps 55 (90 %)

Puka Nacua

WR · Gegner des Spiels · Rams

Erstes Spiel nach zwei Wochen Pause, 125 Yards und der Touchdown zum 13:10.

Catches / Targets 9 / 12Receiving Yards 125Touchdowns 1 Lauf

Verletzungen im Spiel

SpielerTeamPosWannDiagnoseStatus
Saquon BarkleyPHIRBQ1, zweiter DriveHamstringnicht zurück, kein Update
Quinyon MitchellPHICBQ3, erster DriveKnienicht zurück, Status offen
Cooper DeJeanPHIDBQ3, 5:01Stingerzurück
Jonathan GreenardPHIEDQ3, EndeKnöchelnicht zurück
Tank BigsbyPHIRBQ4, 3:59Hüftenicht zurück
Konata MumpfieldLAWRvor der Pausenicht bekanntim dritten Viertel zurück

(Quellen: von Philadelphia Eagles · Quelle, von Rob Tornoe · Quelle.)

Zu Barkley gab Sirianni nach dem Spiel kein Update. Wie schwer es Mitchell und Greenard erwischt hat, ist offen. Am Ende fehlten neun Starter (Berman, siehe oben), vier der sieben Kapitäne waren nicht auf dem Feld: Barkley, Zack Baun, Lane Johnson, Smith (Wulf, siehe oben). Brandon Graham sagte in der PHLY-Show: "I ain't never seen us hurting like this in a while." Ich auch nicht. Sirianni will davon nichts hören: "You'll never hear me say a word about an injury." Berman hält dagegen, und ich bin bei ihm: Der Next Man Up ist meistens aus gutem Grund nicht der erste Mann.

Vor dem Spiel fehlten bei den Eagles sieben Spieler, Quarterback Cole Payton war zusätzlich inaktiv: Lane Johnson (persönliche Gründe, kurzfristig), DeVonta Smith (Hamstring), Dallas Goedert (Knie), Zack Baun (Gehirnerschütterung), Marcus Epps (Leiste), Hollywood Brown (Knöchel) und Fred Johnson (Knie). Smith soll laut Jeff McLane mehrere Spiele fehlen (Tornoe, siehe oben). Bei den Rams fehlten Aaron Donald (Rücken), Jaylen Watson (Schulter) und Colby Parkinson (Knie, Schulter).

Aus der Vorschau · Datenzustand

Inactives vor dem Spiel

Veröffentlicht Sonntag 17:30 Uhr

Eagles

  • Lane JohnsonOTPersönliche Gründe
  • DeVonta SmithWRHamstring
  • Dallas GoedertTEKnie (MCL)
  • Zack BaunLBGehirnerschütterung
  • Marcus EppsSLeiste
  • Hollywood BrownWRKnöchel
  • Fred JohnsonOTKnie
  • Cole PaytonQBHealthy Scratch

Rams

  • Aaron DonaldDTRücken
  • Jaylen WatsonCBSchulter
  • Colby ParkinsonTEKnie, Schulter
  • Ty SimpsonQBEmergency QB (3.)
  • C.J. DanielsWRHealthy Scratch
  • Cam LampkinCBHealthy Scratch
  • Bill MurrayOLHealthy Scratch

Einordnung: Die Überraschung kam 90 Minuten vor Kickoff: Lane Johnson fehlt aus persönlichen Gründen, auf dem Injury Report stand er nicht. Auf Right Tackle startet laut Kempski aller Voraussicht nach Rookie Markel Bell. Weil auch Fred Johnson ausfällt, haben die Eagles keinen Backup-Tackle im Spieltagskader. Der Rest der Liste war erwartet: Smith, Goedert, Baun, Epps und Hollywood Brown fehlen verletzt. Bei den Rams fehlen Donald, Starting-Cornerback Watson und Tight End Parkinson. Terrance Ferguson steht inzwischen auf der IR und taucht deshalb hier nicht auf. Puka Nacua spielt. Quelle: Jimmy Kempski, PhillyVoice.

Meine Prognose: Auflösung

Getippt hatte ich 27:17 für die Rams, kein Cover der Eagles gegen +3,5 und Over 42,5. Es wurde 20:24, die Rams gewannen mit vier, 44 Punkte. Alles getroffen: Sieger, Spread, Over. Ich hätte mich lieber geirrt. Bilanz 2026: Ergebnis 3-1, Spread 1-3.

Gemessen habe ich an der Linie vom Freitag aus der Vorschau. Zum lag sie laut PHLY bei 4,5 (Wulf, siehe oben). Dann hätten die Eagles gecovert.

Prognose-Tracker · Saison 2026 · Auflösung Week 4

Mein TippRams 27:17
ErgebnisRams, 4 Punkte (20:24)
Bilanz Ergebnis✓ 3-1
Bilanz Spread✓ 1-3

„Alles getroffen: Sieger, Spread, Over. Ich hätte mich lieber geirrt.“

Ergebnis und Spread zählen getrennt. Keine Wettempfehlung, nur meine Einschätzung.

Stimmen zum Spiel

Jalen Hurts hatte nach dem Spiel im Grunde eine Antwort, laut EJ Smith mehrfach und manchmal als einzige: "Poor execution. I don't think there's any other way to put it" [24]. Nick Sirianni zum 4. und Goal: "We didn't get it, so that's on me" [25]. Brandon Graham, der jahrelang unter ihm gespielt hat, sagt dazu: "Nick always starts with himself first" (Wulf, siehe oben). Cam Jurgens fasste den Abend kürzer: "I'm just sick. I'm sick" [26].

Auf der anderen Seite lobte Sean McVay seine Defense: "I can't say enough about our defense keeping us in that football game, getting stop after stop." Stafford war ehrlich: "Any way you can shoot yourself in the foot, we were doing it on an offensive side of ball" [27].

Jeff McLane ordnet eine Statistik ein, wie schlecht die Offense unter Center ist:

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Und die Stimmung im Stadion? Zach Berman beschreibt erst eine geschockte Stille, dann die Buhrufe [28]. Beim 3. und 17 im letzten Drive strömten laut EJ Smith schon die ersten Fans zu den Ausgängen [29]. Wer darüber lästert: Diese Leute haben im Regen eine Zehn-Punkte-Führung sterben sehen. Das ist keine Hysterie, das ist Enttäuschung. CBS Philadelphia hat Fans nach dem Spiel gefragt:

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Passing-Team, Running-Team oder Play-Action-Team: Wofür soll diese Offense stehen? Schreibt es in die Kommentare.

Und ihr?

Passing-Team, Running-Team oder Play-Action-Team: Wofür soll diese Offense stehen?

Schreibt es in die Kommentare.

Was bleibt: Drei Erkenntnisse und der Blick auf Week 5

  1. Die Pause ist das Problem. Vor der Pause ein Spiel, das man gewinnen kann, danach Stillstand. Zweites Spiel in Folge ohne Punkt in der zweiten Halbzeit, drei First Downs in vier dritten Vierteln.
  2. Gegen den Blitz fehlt ein Plan. 11 Blitzes auf 12 Third Downs, keine Conversion. Jeder Gegner hat das jetzt auf Tape.
  3. Die Offense braucht eine Grundlage. Der einzige funktionierende Drive der zweiten Halbzeit lief über den Boden. Das ist zumindest ein Anfang.

Jetzt heißt es: aus den Fehlern lernen und festhalten, was vor der Pause funktioniert hat. Nächste Station ist London, gegen Jacksonville. Die Jaguars stehen bei 3-1 und haben erst 53 Punkte zugelassen (Inquirer, siehe oben). Fran Duffy ist sicher, dass ihre Defense die letzten zwei Wochen Eagles-Tape studiert und genau das Gleiche bringt (Duffy, siehe oben). Eine Niederlage wäre die erste negative Bilanz seit 2021 (Berman, siehe oben).

Mein Tipp: Die Jaguars blitzen auf Third Down mindestens so oft wie die Rams. Entscheidend ist, ob Mannion bis Sonntag eine Antwort im Gameplan hat. Wenn nicht, wird es vor dem Fernseher wieder ein sehr langer Nachmittag. Merkt euch die Zahl 11 von 12.

Häufige Fragen zu Eagles vs. Rams

Wie haben die Eagles gegen die Rams gespielt? Die Eagles haben Week 4 2026 im Lincoln Financial Field mit 20:24 gegen die Los Angeles Rams verloren. Zur Pause führten sie 20:10, nach zwei Interceptions und zwei Touchdowns von Darius Cooper. In der zweiten Halbzeit gelang ihnen kein Punkt, die Rams drehten das Spiel mit zwei Touchdowns von Kyren Williams in den letzten vier Minuten. Die Eagles stehen jetzt bei 2-2.
Wer war der beste Spieler bei Eagles vs. Rams? Bei den Eagles war es Darius Cooper mit beiden Touchdowns: 3 Catches, 33 Yards, darunter ein spektakulärer Catch über Rams-Safety Quentin Lake. Defensiv kam Jeremiah Trotter Jr. auf 15 Tackles. Bei den Rams überragte Puka Nacua mit 9 Catches für 125 Yards und einem Rushing-Touchdown, dazu Byron Young mit 2,5 Sacks.
Wie viele Yards hatten die Eagles gegen die Rams? Die Eagles kamen auf 172 Total Yards, 104 Rushing Yards und 68 Passing Yards netto. Das ist der niedrigste Wert der Ära Nick Sirianni. Die Rams hatten 415 Yards (106 Rushing, 309 Passing) aus 77 Plays. Auf Third Down kamen die Eagles auf 0 von 12, die Rams auf 7 von 16.
Wer hat sich bei Eagles vs. Rams verletzt? Saquon Barkley verletzte sich im ersten Viertel an der Hamstring und kam nicht zurück. Quinyon Mitchell (Knie), Jonathan Greenard (Knöchel) und Tank Bigsby (Hüfte) fielen ebenfalls aus. Cooper DeJean musste kurz mit einem Stinger raus und kehrte zurück. Schon vor dem Spiel fehlten unter anderem DeVonta Smith, Dallas Goedert, Zack Baun und kurzfristig Lane Johnson.
Wie steht die Serie zwischen Eagles und Rams jetzt? Nach dem 20:24 führen die Eagles die Serie mit 26-21-1. In Philadelphia steht es 17-11 für die Eagles. Es war der erste Rams-Sieg in Philadelphia seit dem 37:19 im September 2020, davor hatten die Eagles vier Duelle in Folge gewonnen. In den letzten zehn Spielen stehen die Eagles bei 8-2.
Warum haben die Eagles beim 4. und Goal kein Field Goal geschossen? 8 Minuten vor Schluss lagen die Eagles 20:10 vorn und standen bei 4. und Goal an der LA 2. Nick Sirianni wollte mit einem Touchdown auf drei Scores erhöhen. Mit einem Field Goal hätten die Rams mit zwei Touchdowns gewonnen, und genau die gelangen ihnen. Der Pass von Jalen Hurts auf Darius Cooper war unvollständig, schon beim 3. und Goal davor war der Snap misslungen.

Die Vorschau zu diesem Spiel. Die Vorschau zum nächsten Spiel gegen die Jaguars erscheint in der Spielwoche.

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